
Projektname | Kurzbeschreibung |
Robobraille | RoboBraille - DEUTSCH zielt darauf die digitale Kluft für blinde und sehbehinderte Menschen zu überbrücken, indem einen schnelleren und einfacheren Zugang zu Büchern, Zeitschriftenartikeln und Webseiten gewährleistet wird. Nutzer hängen ihrer E-Mail einen Text in einem der vielen unterstützten Formate an (Word-Dokumente, PDF,HTML und XML). \nDann wird die E-Mail an den RoboBraille-Server gesendet. Automatisch wird der Text in Braille-Schrift oder in eine Audio-Aufzeichnung transferiert. Der Nutzer erhält die Übersetzung per Antwort-Mail, die anschließend via Braille-Drucker oder über ein taktiles Display gelesen werden kann. |
Kwickweb | Das Kwickserver-Projekt, welches sich zum Ziel gesetzt hat, einfach zu installierende und zu administrierende Server aller Art zur Verfügung zu stellen, hat bis jetzt drei verschiedene Server hervorgebracht: Eine Firewall, einen Mail- und Messaging-Server sowie einen sicheren Fileserver. Von allen wichtigen Serverdiensten, die heute benutzt werden, fehlen dem Projekt damit noch drei wichtige Dienste: Webserver (WWW), Datenbanken und DNS-Server (Domain Name System). Dieses Projekt soll diese Lücke schließen und mit eben diesen letzen drei Services die Serie der Kwickserver komplettieren und abschließen. Mit diesem Subprojekt soll es möglich sein, eine komplette Infrastruktur an Linuxserver nur mit einfach zu installierenden und administrierenden Kwickservern aufzubauen. |
UMAKLICKN | Die Region Lieser-/Maltatal ist eine ländliche Randregion südlich des Alpenhauptkammes und umfasst 5 Gemeinden mit 3.600 Haushalten (Bergbauernregion). Die Versorgung mit Breitbandinternet ist bis zum letzten Bergbauernhof sicher gestellt. Nun gilt es, diese DSL-Anschlüsse auch zu nutzen, damit die Menschen sich untereinander besser vernetzen, in Kontakt bleiben, mit ihren Familienmitgliedern in anderen Bundesländern oder im Ausland, mit Stammgästen (Tourismus) oder Freunden. Die Nutzung des Internets soll auch zur Stärkung der regionalen Identität führen und eine Abwanderung der Jugend vermindern sowie eine Förderung des Humankapitals darstellen. Durch Infoveranstaltungen, die von Dorf zu Dorf wandern, Internetsprechtagen im Rathaus sowie Schulprojekten und einem Mentorenprogramm soll die Hemmschwelle beim 'Internet' gesenkt werden und die Bewohner ermuntert werden, das Internet zur Informationsbeschaffung, zum Lernen, für den eigenen Betrieb und als Kommunikationsmittel zu nutzen. |
AmauroMap | Während die Ergebnisse von Routenplanern in Form von Sprachausgaben auch bisher schon für Blinde zugänglich gemacht werden konnten, blieb diesen der Zugang zu Stadtplänen, die auch im Internet immer häufiger verwendet werden, stets verwehrt. Blinden wird daher ein sehr linearer Zugang zu räumlichen Informationen angeboten. Die Beschreibung von Häuserblöcken, Straßen- und Grünräumen sowie erhör/fühl/riechbaren Orten und deren Zusammensetzung zu kognitiven Karten müßte aus modernen Vektorkarten prinzipiell ableitbar sein. Das angedachte Projekt soll auf Basis bestehender Ansätze, empirischer Informationen und zu entwickelnder Beschreibungsmechanismen eine der letzten Barrieren des Internets auflösen. |
Pflegesuche.at | Im Moment gibt es in Österreich noch keine Möglichkeit sich zentral und gezielt über Pflegeeinrichtungen zu informieren. Im Hinblick auf die demographische Entwicklung wird der Bedarf an Pflege und das Interesse daran in der Bevölkerung jedoch immer größer.\nÜber das Portal pflegesuche.at soll es alten Menschen und deren Angehörigen möglich sein, Pflegeheime/-dienste in ganz Österreich zu finden und sich im Detail darüber zu informieren. Neben umfangreichen Suchmöglichkeiten (Pflegeleistungen, Lage/Umkreissuche, Kosten) soll es auch eine Bewertungs-/Kommentarfunktion geben, um die gewonnenen Erfahrungen mit anderen InteressentInnen zu teilen. Zudem ist eine Art Wikipedia-Funktion geplant, mit der Benutzer selbst die Inhalte bearbeiten/erweitern können. Neben der technischen Umsetzung des Webportals liegt der überwiegende Teil der Arbeit in der detaillierten Erfassung und Strukturierung der Daten aller Pflegeeinrichtungen/-dienste in Österreich. |
Senior-Social-Platform | European society is aging; trends such as social isolation and health issues are on the rise as aging citizens become less mobile and the social interactions associated with work, family and friends weaken. Loneliness and social isolation among senior citizens can be as harmful to their health as smoking or a sedentary lifestyle. Just as the demographic makeup of society is changing, the manner in which citizens interact with each other has also changed dramatically in recent years. The Internet, Email and Web 2.0 social media have led to a migration of social interaction from physical to virtual communities. Yet, a mere 7 percent of seniors participate in social networks. This project aims to use social networking applications to help reduce social isolation and loneliness among seniors and promote participation in today's increasingly virtual society. |
Alpenrouter | Auch im 21. Jahrhundert gibt es noch Gebiete in Österreich, die nicht oder nur schlecht mit Internet versorgt sind. Ein eigens entwickelter Alpenrouter, der energieautark und bei geringer Wartung das ganze Jahr dem Klima in Österreich standhält, könnte helfen, diese Regionen künftig besser anzubinden. |
EPIC | Das Projekt EPIC widmet sich der Entwicklung einer Software Architektur, die Geräte über das Internet steuerbar, koordinierbar und kontrollierbar macht. Neben PCs sind vor allem Smartphones dafür geeignet koordinierte Aktionen durchzuführen. Daten von Sensoren (GPS, Accellerometer, Lichtsensoren, Kompass, Mikrophon, etc.) sowie Daten über die Nutzung der Geräte (Stromverbrauch, Batteriestand, Onlinezeit, Datentransferraten, etc.) stellen für Anwendungen (welche Benutzer in ihrem Alltag unterstützen sollen) wesentliche Informationen dar. Weiters besitzen Smartphones steuerbare Elemente (wie zum Beispiel Lautsprecher, Kamera, LCDs, etc.) deren koordinierte Nutzung über das Internet eine Vielzahl neuartiger Anwendungen ermöglicht.\nEPIC ist ein universeller Ansatz zur Steuerung und Kontrolle von Geräten die mit dem Internet verbunden sind. Es ermöglicht eine Vielzahl neuer Applikationen die das Internet - abseits des herkömmlichen Internetbrowsers - in den Alltag der Menschen integriert. |