Sie befinden sich hier: Home / Die netidee 2014 / Geförderte Projekte 2014

netidee.at Förderprogramm

Printversion

Alle geförderten Projekte im Überblick

Projektname

Kurzbeschreibung

„Klänge und Stimmen“ Der tönende Wiener Onlinestadtplan
( WWW External Link)

Die Österreichische Mediathek bietet als audiovisuelles Archiv Teile ihrer Sammlung im Internet an: www.mediathek.at. Eine Auswahl  von 300 kulturhistorisch bedeutenden Aufnahmen mit Wienbezug wird in diesem Projekt bestimmten Schauplätzen zugeordnet und neu kontextualisiert. Alle Metadaten der Aufnahmen enthalten Geokoordinaten und werden durch Fotos ergänzt. Historische Stimmen, politische Ereignisse, Musik und Literatur; die Aufnahmen aus dem Archiv können so virtuell z.B. via Smartphone an ihre Originalschauplätze zurückgebracht werden.

Die Anwendung wird auf der Website der Mediathek umgesetzt, alle Metadaten und Fotos werden auch als open data für weitere Applikationen angeboten, die urheberrechtlich geschützten Files sind mittels Perma-URLs über die Website der Mediathek abrufbar. Bei künftigen Anwender/innen im Kultur-, Bildungs- und Tourismusbereich können, in Verbindung mit freiem Kartenmaterial, so jederzeit neue Umsetzungen zu eigen gewählten Schwerpunkten entstehen.

BlindFaith
( WWW External Link)

Der Schutz der eigenen Privatsphäre beim Internetsurfen hat stark an Bedeutung gewonnen und Bedenken bezüglich Privatsphäre und Datenschutz steigen. Privacy-Enhancing Technologies, die vermitteln welche versteckten Dienste während dem Surfen im Hintergrund auf private Daten zugreifen, können bei NutzerInnen Bewusstsein und Kontrolle geben. Da diese Tools Informationen üblicherweise visuell rückmelden, sind sie für sehbehinderte NutzerInnen nicht geeignet. Schutz der Privatsphäre sollte aber für alle NutzerInnen zugänglich sein.

BlindFaith setzt hier in Form von 2 Zielen an: 1. Befähigung von WebentwicklerInnen barrierefreie Tools zu entwickeln, durch konkrete, barrierefreie Konzepte/Interaktionsdesigns und Richtlinien. 2. Ausbau der Medienkompetenz bei sehbehinderten NutzerInnen durch geeignetes Informations- und Schulungsmaterial zum Thema Internet Privacy. Die Ergebnisse werden im Internet frei zugänglich publiziert und in zielgruppenspezifischen/technischen Fachkreisen verbreitet.

Bring Your Own Device To School!
( WWW External Link)

Moderne Computer und Tablets sind in Österreichs Schulen rar - kein Wunder bei 1.2 Millionen SchülerInnen. Um am Puls der Zeit zu bleiben ohne das Bildungsbudget zu überlasten hilft nur eines: Jeder bringt sein eigenes Gerät mit.

Der Vorteil: SchülerInnen und LehrerInnen sind bereits mit dem Gerät vertraut. Entwickelt werden muss aber eine Pädagogik die von diesen Ressourcen profitiert und eine technische Lösung, die das Zusammenspiel der Geräte einfach erlaubt. Genau diese Aufgabe soll in diesem Projekt mit zwei bis drei Pilot-LehrerInnen angegangen werden.

Coding4you - Österreichische CODING-Plattform für alle
( WWW External Link)

"Coding is the new Literacy"" - sagt Mitch Resnick, Leiter des berühmten LifeLong Kindergartens am MIT Media Lab und Entwickler der kindergerechten Programmiersprache Scratch.
""Coding"" stellt hier eine moderneren, umfassenderen Begriff gegenüber ""Programmieren"" dar und legt vor allem Wert auf die Vermittlung der langlebigen informatischen Konzepte, die zu Grunde liegen.

In den USA hat Präsident Obama dazu aufgerufen, dass jedes Kind die Grundkonzepte des ""Codings"" verstehen sollte, um die USA auf dem Gebiet der IKT konkurrenzfähig zu halten. Inzwischen hat auch die EU die Bedeutung erkannt und veranstaltet europaweit die EUCodeWeek im Oktober. In Deutschland wurde im Juni 2014 eine Plattform zu Vernetzung von Coding-Aktivitäten gegründet. Eine ähnliche Vernetzungsplattform soll jetzt in Österreich unter Berücksichtigung der nationalen Interessen geschaffen werden.

Communitybuilding für eine Plattform für freie Lernunterlagen
( WWW External Link)

skriptenforum.net ist eine Plattform, auf der Studierende Lernunterlagen frei und kostenlos austauschen und kollaborativ editieren können. Lehrende können Lernunterlagen auf der Plattform miteditieren und als authentifiziert kennzeichnen.

Ziel ist es, gemeinsam mit der Österr. Hochschülerschaft (ÖH) eine aktive Online-Community aus passiven (nehmenden) Nutzern, aktiven (Inhalte beitragenden) Nutzern und ehrenamtlichen Administratoren aufzubauen. Die Plattform soll in einem ersten Schritt auf der Universität Wien etabliert werden. Über die jew. Studienrichtungsvertretungen (Strv) sowie anderen Studierenden und Lehrenden soll ein kompetentes und nachhaltiges Netzwerk v. inhaltlichen Administratoren aufgebaut werden. Ziel ist es, mit einer umfassenden Sammlung an freien Lernunterlagen die Lehre an österr. Hochschulen zu verbessern.

e.paper.maker for kids!
( WWW External Link)

e-paper-maker ist ein Tool zum Online-Zeitung-Machen für Kinder im Volksschulalter. In kindgerechter grafisch ansprechender Form schreiben Kinder Artikel, laden Bilder hoch, lernen dabei über Bild- und  Urheberrechte und nutzen eine Datenbank an lizenzfreien Illustrationen und Fotos. Einfach, userfreundlich und ohne großen Zeitaufwand produzieren Kinder ihre ansprechend gestaltete Onlinezeitung, verfügbar als e-paper und als druckbares online veröffentlichtes PDF, ohne Sorge vor Urheberrechtsverletzungen.

e-paper-maker ist ein Beitrag zur Förderung des Digitalen Lesens und Schreibens - und ein kindgerechtes Tool zur Mitgestaltung des Internets. Nutzbar für medienpädagogische Projekte in Schule und Freizeit - einzig notwendig: Computer/Tablet, Browser, Internet! Die Ferien-, Fussball-, Klassen- oder Geburtstagszeitung per Mausklick! Mit übersichtlicher OnlinePlattform zur Veröffentlichung der e-paper von Kinder für Kinder und didaktischem Material für PädagogInnen/Eltern.

Erstellung eines Handlungskataloges für die Evaluierung der Anti-Terror-Gesetze
( WWW External Link)

Der AKVorrat will nach den Erfolgen im Kampf gegen die Vorratsdatenspeicherung (VDS) seine Arbeit fortsetzen und professionalisieren. Dafür widmen wir uns der zweiten Forderung unserer Bürgerinitiative zeichnemit.at, nämlich alle Anti-Terror-Gesetze in Österreich auf ihre Notwendigkeit, Verhältnismäßigkeit und Wirksamkeit zu evaluieren.

Für die Umsetzung dieser Forderung haben 106.067 Personen unterschrieben. Unter Einbindung der Zivilgesellschaft wollen wir daher einen Handlungskatalog für die Evaluierung erstellen. Dieser Katalog soll ein Pflichtenheft für die Politik werden, das die Kriterien und Methoden der Evaluierung enthält sowie die konkret zu evaluierenden gesetzlichen Überwachungsinstrumente und Zwangsbefugnisse auflistet, welche politisch mit dem „Kampf gegen Terrorismus“ und „organisierte Kriminalität“ gerechtfertigt wurden. Die Basis für die Evaluierung liefern die Urteile des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH) und anderer Höchstgerichte.

GPGTools
( WWW External Link)

GPGTools hat zum Ziel, OpenPGP unter Apples Betriebssystem OS X in einer benutzbaren und ansprechenden Lösung anzubieten, die sich sowohl an technisch versierte Nutzer als auch Verschlüsselungs-Neulinge richtet.
Damit Email- und Dateiverschlüsselung von einem breiteren Publikum erschlossen werden kann, bietet GPGTools nahtlose Integration in die bestehenden OS X Strukturen.

Dazu zählt zum einen GPGMail Plugin, welches in Mail.app, dem Standard Mail-Programm unter OS X, Email Verschlüsselung angenehm benutzbar macht. Ist es einmal eingerichtet, entsteht für den Nutzer kein Mehraufwand bei der Nutzung von Email-Verschlüsselung und -Signatur.
Zum anderen kann via der GPGServices, welche sich in das bestehende Services-Menü integrieren, Text- und Datei Verschlüsselung (Signatur, Entschlüsselung und Verifikation) vorgenommen werden.
GPG Keychain Access bietet komfortables Schlüssel-Management und vervollständigt die GPG Suite.

Gute Taten für gute Daten
( WWW External Link)

Auf Bundesebene werden auch drei Jahre nach dem Start von Open Government Data (OGD) in Österreich kaum Datensätze von breiter Relevanz veröffentlicht. Deswegen können die Wertschöpfung und die Transparenz, die sich international durch OGD ergeben, hier nur unzureichend realisiert werden.

Gute Taten für gute Daten ändert das, indem es (1) mindestens 50 öffentliche Datensätze von großer Relevanz (etwa Wahlergebnisse der 2. Republik, Subventionszahlungen, Statistiken, das Bundesbudget und Verkehrsdatenaus) ihren Silos befreit und sie als strukturierte offene Datensätze öffentlich zugänglich und durch Erstvisualisierungen verständlich macht. (2) Parallel dazu werden durch transparentes Lobbying verschiedene Bundes- und Landesstellen zur Veröffentlichung von relevanten Datensätzen angehalten. (3) Umfassende Öffentlichkeitsarbeit sowie Datathons für verschiedene Zielgruppen erhöhen die Datenkompetenz und sind zugleich Inkubator für neue Daten-getriebene Apps, Analysen und Projekte.

Housetrails (Baugeschichte.at)
( WWW External Link)
Ziel des Projektes ist es alte Ansichten eines Ortes zu sammeln und mit aktuellen Ansichten gegenüberzustellen. Veränderungen und Geschichte der Stadt werden sichtbar, können auch kommentiert, oder per App vor Ort angesehen werden. Dialog, Interaktion und Bewusstsein rund um die Stadtentwicklung sollen gefördert werden. Zukünftiges Ziel ist es, die Usability weiter zu verbessern, das Portal auch in anderen Sprachen anzubieten, und die Möglichkeiten einer App besser auszunutzen.
Internet Hero 2.0
( WWW External Link)

Internet Hero (http://internet-hero.at/) ist ein Spiel, welches 8-12jährigen Kindern zeigen soll, wie das Internet funktioniert, aber auch welche Gefahren dort lauern. Nach einer ca 1,5-jährigen Entwicklungszeit ist die Version 1.0 des Spieles fertig und kann kostenlos gespielt werden. Sie umfasst die 4 Themen Spam, Viren, Würmer und Trojaner, Soziale Netzwerke und Routing.

Die Version 2.0 soll noch zusätzlich die folgenden Themen beinhalten: WLAN, ISPs, Einkaufen und Recommender Systeme, Wikipedia, Online/Spielesucht, Suchmaschinen, und Passwörter. Alle Themen sind derzeit in Arbeit, wobei wir Versionen für Deutsch und Englisch entwickeln.

IoT Junior Cup Österreich
( WWW External Link)

Das Internet der Dinge (Internet of Things/IoT) ist die Basis für große Zukunfts-Trends, wie Big Data, Cyber-physikalische Systeme, Industrie 4.0. Die österreichische Wirtschaft versucht im internationalen Wettkampf Fuß zu fassen.

Das Ziel des Projektes ""IoT Junior Cup Österreich"" ist es der österreichischen Jugend jetzt den Zugang zur Technologie auf spielerische Art und Weise zu ermöglichen. Es gilt jetzt die heranwachsende Generation von den Tätigkeitsfeldern zu begeistern, die in 10 Jahren die Wirtschaft bestimmen werden.

Der Junior Cup ist ein Wettbewerb, der teilnehmenden Schulen Hardware und Cloud-Plattform kostenlos zur Entwicklung der besten Internet of Things Anwendungen zur Verfügung stellt. Der Wettbewerb wird laufend medial begleitet. Die besten Ideen werden prämiert und in den Medien vorgestellt.
libdash Software Development Kit
( WWW External Link)

libdash Software Development Kit (SDK) ermöglicht Entwicklern von Multimediastreaming-Anwendungen eine plattformunabhängige, leichte und einfache Verwendung der dafür notwendigen Übertragungstechnologien basierend auf dem MPEG-DASH-Standard. Durch die Verwendung eines offenen Standards wird Kompatibilität mit beliebigen Inhalte- und Dienstanbietern gewährleistet. Die libdash SDK stellt eine vollständige Implementierung des MPEG-DASH-Standards für ein breites Spektrum an Plattformen (Windows, Linux, Android, iOS, SmartTVs) zur Verfügung. Ein Plugin-Konzept ermöglicht die einfache Integration von spezifischen Komponenten, die u.a. die Performanz und Erlebnisqualität (Quality of Experience) deutlich verbessern.

Die nicht-kommerzielle Nutzung der libdash SDK ist kostenlos, die kommerzielle Nutzung ist mit einer geringfügigen Lizenz verbunden und Performanzkomponenten werden separat lizensiert. libdash SDK ist eine Fortführung des weltweit erfolgreichen DASHDecoder-Projekts von 2012.

LIP - Lernen ist Persönlich
( WWW External Link)

LIP organisiert bereits in zahlreichen Klassenzimmern die Komminikations- und Bildungsprozesse in der Zusammenarbeit von SchülerInnen, Eltern und Pädagogen mit Hilfe moderner Medien neu. Ich und meine KollegInnen legen unseren Fokus auf die Freiarbeit aller SchülerInnen, die durch LIP befähigt werden ihre Lernfortschritte zu dokumentieren und analysieren. LIP schafft eine individualisierte, internetbasierte Kommunikationsbasis, denn „Tags“ verbinden Lernmaterialien über das Internet. Kommunikations- und Medienkompeten werden gesteigert ebenso wie persönliches, individuelles Lernen.

Durch eine Verlängerung des Projekts sollen Verbreitung, Qualität und Einsatz von LIP gesteigert werden, da das Produkt bereits erfolgreich in 10 Klassen eingesetzt wird.  Folgende Schritte werden dafür angestrebt: gezielte Bewerbung von LIP; höhere Qualität des Internetzugangs und notwendige Geräte; Feedback von neuen TeilnehmerInnen eingearbeitet.

NearSpeak
( WWW External Link)

Viele Situationen sind für Menschen mit eingeschränkter Sehkraft eine große Herausforderung: was steht auf der Speisekarte? Wann und wohin fährt der nächste Zug? Viele Informationen sind heute nur visuell verfügbar.
Mit NearSpeak können diese Daten über Sprache vermittelt werden. Reale Gegenstände werden mit Sprachnachrichten verknüpft, die automatisch in die Muttersprache des Nutzers übersetzt werden. Durch Näherungstechnologien in modernen Smartphones (NFC, iBeacon, QR Codes) werden kontextuell relevante Daten zur aktuellen Situation über das Internet abgerufen und direkt vorgelesen.

Das entwickelte Framework besteht aus einer Content Management-Komponente in der Cloud - diese verwaltet Sprachnachrichten und optimiert deren Nutzung. Durch die Berührung eines entsprechenden Gegenstandes ruft die zugehörige mobile App die Daten aus der Cloud ab, um die Nachricht direkt mit einer Sprachsynthese-Engine hörbar machen.

OffenesParlament.at
( WWW External Link)

OffenesParlament.at will die Arbeit des Parlaments und der Abgeordneten transparent und nachvollziebar machen, in dem für BürgerInnen relevante Datensätze benutzerfreundlicher zugänglich gemacht werden.

Daten betreffend die Arbeit des Parlaments sind zwar online verfügbar, jedoch schlecht strukturiert und für Benutzer der offiziellen Website nur schwer auffindbar. Mehrmals täglich wird OffenesParlament.at deshalb die Inhalte von Parlament.gv.at durchforsten und Information in besserem Design und als Open Data zugänglich machen. BenutzerInnen von auf ihre Interessen zugeschnittene Benachrichtigungen abonnieren und werden so zeitnah über relevante Neuigkeiten informiert.

Das Projekt soll auch die Civic Tech Community befeuern: Einzelne Seitenteile werden von CoderInnen im Rahmen von Community-Events oder in Freelance-Tätigkeit erstellt. Anreize dafür bieten Code Bounties: wer zuerst ein spezifisches Modul implementiert, bekommt den dafür ausgeschriebenen Preis.

online@lorenz
(WWW) External Link

Das Parkcafe Lorenz ist Teil von atempo und zeichnet sich neben seinem schönen Park vor  allem durch seine Barriefreiheit aus. Mit dem Projekt online@lorenz soll sich diese Barrierfreiheit auch in den virtuellen Raum fortsetzen. Zu den regelmäßig stattfindenden Lerncafes sind vor allem diejenigen eingeladen, die sich bisher gescheut haben, in die online Welt vorzudringen. In zwangloser Atmosphäre werden die Gäste von erfahrenen atempo TeilnehmerInnen und Trainern bei ihren ersten Schritten ins Internet unterstützt. Der Einsatz von Tablets und gut aufbereitete Lernmaterialien dienen dabei als Unterstützung.

Neben diesen Lerncafes gibt es begleitend auch Workshops, wo die TeilnehmerInnen die Möglichkeit haben, sich in strukturierter Form Wissen anzueignen. Thematisch wollen wir uns mit allgemein interessanten Themen, wie z.B. der sichere Umgang mit sozialen Netzwerken, E-Mail verschicken, Fotografieren oder Einkaufen im Internet auseinandersetzen. Jede und jeder ist herzlich willkommen.

Picture Privacy Policy Framework for Google Glass
(WWW) External Link

Die Verbreitung von billigen digitalen Kameras und Internet-gestützter Publikationsplattformen (z.B. Blogs, Soziale Netzwerke) führte zu einem massiven Anstieg an publizierten Fotos von unabsichtlich oder unfreiwillig fotografierten Personen. Diese Fotos häufen zusätzliche Metainformation an: u.a. Identifikation durch automatische Gesichtserkennung oder „taggen“ auf sozialen Netzwerken. Da oft kein Kontakt zum Fotograf/ zur Fotografin bzw. VeröffentlicherIn besteht, können Betroffene Ihre gesetzlichen Persönlichkeitsrechte nur sehr schwer durchsetzen.

Mit P3F wird eine verständliche, persönliche „Privacy Policy“ unauffällig in die Kleidung kodiert und kann automatisiert bei der Veröffentlichung oder Indizierung durch Suchmaschinen behandelt werden. Bei Bedarf wird das betroffene Gesicht automatisch unkenntlich gemacht wird.
Die Anschlussförderung möchte P3F auf Augumented Reality Device (Google Glass) portieren.

Pseudo? Oder Wissenschaft? LehrerInnen-Workshops
(WWW) External Link

Bei der Recherche wissenschaftlicher Inhalte, bietet das Internet ein umfangreiches Angebot an Webseiten, wobei seriöse Quellen nicht immer leicht von unseriösen zu unterscheiden sind. Von dieser Problematik sind vor allem auch Jugendliche betroffen, die bei der Recherche im Internet meist nicht kritisch genug sind, obwohl das v.a. beim Verfassen der vorwissenschaftlichen Arbeit von großer Bedeutung ist. LehrerInnen, die die Reifung mündiger BürgerInnen unterstützen sollen, kommt somit die wichtige Aufgabe zu das nötige Wissen zu vermitteln. Eine Aufgabe, vor der sie häufig zurückschrecken, da das eigene Wissen zum Thema nicht als ausreichend empfunden wird.

Das Projekt ""Pseudo? oder Wissenschaft?"" bietet LehrerInnen-Fortbildungen und Unterrichtsmaterialien zum Thema seriöse naturwissenschaftliche Recherche im Internet, liefert PädagogInnen die nötige Unterstützung um dieses Thema mit ihren SchülerInnen zu behandeln und trägt zur nachhaltigen Etablierung der Thematik im Unterricht bei.

SmartSignCapture
(WWW) External Link

In Österreich leben etwa 8.000 Gehörlose, die in Gebärdensprachen kommunizieren. Für sie stellt die nicht persönliche Kommunikation einer großen Herausforderung dar. Die Fähigkeit zu Lesen und zu Schreiben ist bei Gehörlosen zum Teil nur in Ansätzen vorhanden. Deshalb haben sich Videos als Aufzeichnungsart von Gebärden durchgesetzt. Der Nachteil: Inhalte können nach der Aufnahme nicht mehr verändert werden. Zudem ist die Produktion aufwendig, Videos benötigen Darsteller und sind nicht anonymisierbar.

Daher setzt „SmartSignCapture“ auf die Übertragung von Gebärden auf 3D-Avatare. Hand- und Armbewegungen werden detailliert mithilfe des persönlichen Smartphones aufgezeichnet und als Input zur Animation eines Online 3D-Avatars genutzt.
Über einen Web-Editor können weitere Komponenten der Gebärde, wie z. B. Mimik eingestellt werden. Die Gebärdensprache findet somit ihren Weg ins Internet.

Tokencube Item Tracker
(WWW) External Link

Tokencube Item Tracker ist eine web- und smartphone-basierte Software, mit der du deine persönlichen Dinge im Auge behältst und über ihren Zustand Auskunft erhältst.  Du beklebtst einen Gegenstand mit einem Bluetooth 4.0 fähigen Schlüsselanhänger (auch Token, Tag oder Beacon genannt) und das Smartphone bzw. die Web-Plattform kann dazu benutzt werden, im Falle des Falles Alarme auszulösen und die Gegenstände zu verwalten und lokalisieren.   

Mit den Anhängern auf den Skiern kannst du getrost in der Sonne liegen - Tokencube Item Tracker lässt das Handy läuten, sobald sich jemand an den abgestellten Skiern zu schaffen macht. Bei der Abfahrt ins Tal weiß Item Tracker wie schnell du bist und wie kalt es wirklich ist. Die Anhänger geben die Information direkt aufs Smartphone aus oder übermitteln sie in dein Social Web.
 
Mit Tokencube Item Tracker am Fahrrad kannst du ohne Sorge einkaufen gehen. Bei einem Diebstahl löst Tokencube Item Tracker einen lautstarken Alarm aus.

TurtleStitch
(WWW) External Link

TurtleStitch ist eine Erweiterung der Plattform stitchcode.com. Es will auf Basis von Snap!, eine in Berkeley und am MIT entwickelte grafische Programmier-Lernumgebung, ein online Tool anbieten, das neue Möglichkeiten eröffnet, Stickmuster zu generieren. TurtleStitch ermöglicht einen niedrigschwelligen Einstieg in die Logik und Praxis des Programmierens und ein fast intuitives Arbeiten.

Das Projekt richtet sich an zwei Zielgruppen. Zum einen an Personen, die mit der Ästhetik des Stickens experimentieren wollen und sich nicht mit den eingebauten Beschränkungen der proprietären SW, mit der Stickmaschinen normalerweise betrieben werden, zufrieden geben wollen. Sie können das Tool online nutzen. Zum anderen eignet sich TurtleStitch als Grundlage, um Workshops zur Einführung ins Programmieren abzuhalten und dabei einen Ansatz zu verfolgen, der abstrakte Logik mit Haptik verbindet. Das online Tool ermöglicht, dass jeder am Standardcomputer arbeiten und danach zu Hause weitermachen kann.

upribox
(WWW) External Link

Die ""Usable Privacy Box"" (upribox) ist ein Werkzeug zum Schutz der Privatsphäre von Internetnutzern, bei dem die einfache Benutzbarkeit im Vordergrund steht.

Die upribox besteht aus einem RaspberryPi, einem kostengünstigen, kredikartengroßen Computer, der an einem bestehenden Internetzugang angesteckt wird. Benutzer verbinden sich über das von der upribox automatisch erstellte drahtlose Netzwerk (WLAN). Sobald Geräte über das upribox WLAN verbunden sind, werden Trackingcodes und Webbugs automatisch blockiert. Die upribox kann neben dem drahtlosen Netzwerk, über einen VPN Dienst, auch unterwegs verwendet werden. Mit dem Ninja-Modus kann mit Hilfe von Tor zusätzlich Information zu aktuellen Benutzerstandort verschleiert werden.

Im Gegensatz zu bestehenden Lösungen kann die upribox mit allen gängigen Geräten und Betriebssystemen verwendet werden. Damit wollen wir ein breitenwirksames Projekt entwickeln, das zum Datenschutz der österreichischen Internetgemeinde beiträgt.

Watchlist Internet - Online-Betrug, -Fallen & -Fakes im Blick
(WWW) External Link

Die Watchlist Internet ist eine unabhängige Informationsplattform zu Internet-Betrug und betrugsähnlichen Online-Fallen aus Österreich. Sie informiert über aktuelle Betrugsfälle im Internet, gibt Tipps zur Prävention und erklärt, wie gängige Betrugsmaschen im Netz funktionieren. Betrugsopfer erhalten darüber hinaus konkrete Anleitungen für weitere Schritte. Aktuelle Schwerpunktthemen der Watchlist Internet sind u.a. Abo-Fallen, Kleinanzeigen-Betrug, Phishing, Handy-Abzocke, Fake-Shops, Markenfälschungen, Scams, Facebook-Betrug, gefälschte Rechnungen, Lösegeld-Trojaner.

Die Watchlist Internet trägt dazu bei, dass Internetnutzer/innen besser über Online-Betrug Bescheid wissen und kompetenter mit Betrugstricks umgehen lernen. Über ein Meldeformular können die User/innen selbst Online-Fallen melden und so die Aufklärungsarbeit der Watchlist Internet unterstützen. Durch die Vernetzung mit Stakeholdern wird der gegenseitige Erfahrungsaustausch rund um Internet-Betrug gefördert.

xamoom (ehemals Projekt Ingeborg)
(WWW) External Link
xamoom entstand aus dem Netzkulturprojekt Projekt Ingeborg (pingeb.org). In sechs Städten kann man mit dem Handy bei 500+ Stickern die jeweils regionale Kunstszene entdecken. Jeder Sticker hat zwei eindeutigen URLs (für NFC und QR). Auch wenn wir es dzt nicht nutzen, waren ortsspezifische Inhalte seit jeher möglich.

xamoom will nicht nur die Idee der lustvollen Entdeckung jeweils regionaler Kultur global verbreiten. Wir machen jegliche Art von ortsbezogenen Diensten (mobile location based services) zum Commodity.

Eine neu entwickelte, hochskalierbare Plattform (xamoom cloud) wird ""location as a service"" bieten. Kulturinitiativen, kleine Museen oder Galerien sollen in die Lage versetzt werden, rasch (binnen Tagen) zu geringen Kosten, Besuchern und Kulturinteressierten einen Mehrwert zu bieten. Wir meinen, eine globale Nische gefunden zu haben, auf der auch andere aufbauen können.

Projekt: Entwicklung fortführen, Vertrieb und Support hinauffahren, Schulungsmaterial ...
 

netidee-Account

 

 

Wichtige FAQ

Antwort auf/zuklappen
Wer kann teilnehmen?

Antragsberechtigt sind volljährige natürliche und juristische Personen mit österreichischer Wohnadresse bzw. Firmenadresse. Antragsteller für ein Stipendium müssen an einer österreichischen Universität oder Fachhochschule inskribiert sein.

Antwort auf/zuklappen
Wie oft findet ein netidee-Call statt?

Seit dem Jahr 2006 fand bisher jedes Jahr ein netidee-Call statt. 

Antwort auf/zuklappen
Woher weiß ich, dass mein Projekt für eine Förderung in Frage kommt?

Ob Ihr Projekt bzw. wissenschaftliche Arbeit für eine Förderung in Frage kommt, entscheidet allein der Förderbeirat. Dieser prüft die eingegangen Anträge auf Relevanz und Qualität. Grundsätzlich haben aber alle vollständig und korrekt eingereichten Projekte die Chance auf eine netidee-Förderung. Weitere Infos finden Sie in den Bewertungskriterien External Link.

Antwort auf/zuklappen
Was genau bedeutet "open source" und "creative commons"?

Informationen dazu finden Sie auf der Seiten:
http://creativecommons.org/ External Link
www.opensource.org/licenses/ External Link
http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Source External Link
http://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons External Link

Die genauen Bedingungen für Ihre Einreichung finden Sie im Dokument "Förderrichtlinien" PDF Link unter Punkt 8.

Antwort auf/zuklappen
Ich habe technische Probleme beim Ausfüllen des Förderungsantrags

Grundsätzlich sollte jeder User mit Internetzugang und einem funktionierenden Browser in der Lage sein, den Online-Förderantrag auszufüllen. Sollten dennoch Probleme auftauchen, schreiben Sie uns eine E-Mail an: infonetidee.at Mailto Link oder rufen Sie uns an: 0662/ 46 69 87

Antwort auf/zuklappen
Wie erfahre ich alles Notwendige über netidee?

1. Direkt auf der Website www.netidee.at.
     Dort steht alles, was Sie wissen müssen.

2. via E-Mail an infonetidee.at Mailto Link

3. auch telefonisch sind wir für Sie erreichbar unter: +43 662  46 69 87

Antwort auf/zuklappen
Need help in English?

Unfortunately our website and application tool are German only. For help in English regarding project applications please refer to this site External Link. For English assistance regarding scholarship applications please click here External Link.