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IoThink
Informations- und Wissensplattform zum Thema Internet of Things für Jugendliche (08.01.2019)
Förderjahr 2018 / Project Call #13 / ProjektID: 4070 / Projekt: IoThink

Das Netidee Community-Camp am 22. & 23. November im Impact Hub Wien bot den idealen Rahmen für einen guten Projektstart von IoThink. Der fruchtbare Austausch mit weiteren themenverwandten Projekten sowie die Möglichkeit, sich Feedback von Fachmentorinnen zu holen, bot zudem die Gelegenheit, bereits im Rahmen dieses Events die Projektidee weiterzuentwickeln. Als Abschluss der beiden Tage wurde das Projekt, zusammen mit den weiteren Fördernehmern, im Rahmen des Netidee Best of 2018 einem breiteren Publikum vorgestellt. 

Immer häufiger sind Bürgerinnen mit IoT-Geräten wie Smart Watches, Smart Speakers oder Smart Meter konfrontiert, welche zunehmend unseren Alltag durchdringen. Die zahlreichen Nutzungsmöglichkeiten werden hier zunehmend erkannt, dennoch sind sich (auch Erwachsene) den dahinterliegenden Sicherheitsaspekten und -risiken oftmals kaum bewusst. Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung für IoT-Security sowie die Vermittlung von Handlungskompetenz im Umgang mit IoT-Geräten werden somit unweigerlich zur Notwendigkeit – insbesondere in Hinblick auf das Schadpotential zahlreicher, potentieller Angriffsszenarien.

IoThink versucht hier anzuknüpfen und diese Kompetenzen einer breiteren Bevölkerung zu vermitteln. Insbesondere richtet sich das Projekt an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 Jahren. Wir glauben, dass besonders junge Menschen die besten Multiplikatoren sind, wenn es um den sicheren Umgang mit neuen Technologien geht. Daher wollen wir sie ermutigen sich mit dem Thema IoT und Sicherheit auf niederschwellige und spielerische Art und Weise auseinanderzusetzen.  Auch zählen sie als „Early Adopter“ zu jener Konsumentengruppe, die Trends frühzeitig ausprobieren und nachhaltig mitprägen. Neben Kindern und Jugendlichen zählen auch Eltern sowie Lehrer und Betreuer zu unseren Hauptzielgruppen.

Die Botschaft des Projekts soll – in Anbetracht bestehender Gefahrenpotentiale – nicht darin liegen Ängste zu schüren, sondern vielmehr Menschen in die Lage versetzen diese neuen Technologien effektiv zu nutzen und diese zu kontrollieren (anstatt von ihnen kontrolliert zu werden). IoThink wird hierzu bestehendes Wissen verdichten und in zugängliche und spannende Materialien übersetzen. Zu diesen zählen u.a. Lehr- und Lernmaterialien für den schulischen Bereich, ein Interaktives Quiz, MOOCs (Massive Open Online Courses) sowie verschiedene Guides (u.a. „Wie erkläre ich IoT meinen Eltern). Das Projekt wird diese Materialien auf einer Informations- und Wissensplattform zur Verfügung stellen und einer breiten Bevölkerung zugänglich machen.

Über die Fortschritte des Projektes wird – hier im Blog der Netidee – regelmäßig im Laufe des nächsten Jahres berichtet werden.

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