Netidee Antrag stellen - die ersten Schritte
Mit den Worten „Stipendium“ oder „Förderung“ assoziieren wir oft einen komplizierten Einreichprozess, viele Unterschriften, Papierkram, Anträge an unterschiedlichen Stellen und zeitraubende postalische Versendungen. „Lohnt sich der Aufwand?“ fragt man sich und schätzt Aufwand und Nutzen ab - bei netidee ein klares JA.

Bei der netidee stehen Internetprojekte, die innovative Open Source Ideen umsetzten (netidee PROJKET) bzw. die Bearbeitung Internet-bezogener Fragestellungen in wissenschaftlichen Abschlussarbeiten (netidee STIPENDIUM) oder wissenschaftlichen Großprojekten (netidee SCIENCE)  im Mittelpunkt - mit dem Ziel der Förderung des Internets in Österreich. Im Folgenden geht es um die ersten beiden Förderkategorien.

Einreichen soll so einfach wie nur möglich sein. Deswegen haben wir ab diesem Jahr das Antragstool überarbeitet und den Prozess so noch klarer gestaltet. Uns ist es nämlich wichtig, dass es nicht an einer kleinen bürokratischen Hürde bereits anfangs scheitert, sondern das Projekt, bzw. die Arbeit im Vordergrund stehen. 

Auf los geht´s los. Hier haben wir in 5 einfachen Fragen den direkten Weg bis zur Einreichung ausgeschildert. Sozusagen die FAQs die sofort auftauchen, wenn man erste Mal von netidee hört – simple beantwortet:

1. Für wirklich jeden? 

Prinzipiell kann jeder seine netidee einreichen. Egal ob Privatperson, Start-Up oder Verein. Wichtig ist, dass Wohnsitz in Österreich und österreichische Telefonnummer vorhanden sind. 

2. Was darf ich einreichen?

Unterschieden wird, ob es sich um die Abschlussarbeit einer Studentin /eines Studenten einer österreichischen Hochschule handelt (Diplom-/Masterarbeit, Dissertation/ PhD), oder um ein Projekt. Entsprechend wird die Bewerbung entweder in der Kategorie Stipendium oder Projekt eingereicht. Das Antragstool ist dabei dasselbe.

3. Welche Voraussetzungen muss das Projekt/die Arbeit erfüllen?

Digital ist das Stichwort der netidee. Es muss sich um ein Thema oder Projekt rund um das Internet handeln. Innovativ, nutzenstiftend und relevant (auch) für Österreich sind weitere Stichwörter, die von der Idee bis hin zur Durchführung immer im Hinterkopf beibehalten werden sollen. 

Bei der Einreichung bzw. Durchführung eines Projekts ist zu beachten:

  • alle Kosten müssen dokumentiert werden (Personal- und Sachkosten) 
  • alle Ergebnisse müssen Open Source (frei/offen) sein: Open Source SW, Open Data, Open Hardware, freie Inhalte)

Bei der Einreichung für ein Stipendium gelten folgende Voraussetzungen: 

  • Studium an einer österreichischen Hochschule/Universität
  • Genehmigung des Themas der Arbeit durch den Betreuer / die Betreuerin liegt vor

4.    Bis wann kann ich einreichen? 

Die Bewerbung ist noch bis 17. Juli 2018 hier möglich! 

Besondere Prämierung gibt bei Projektförderung es für die Themen „Mobility“ und „Blockchain beyond Cryptocurrencies“. Außerdem wurde in diesem Jahr der den Martin-Prager-Integrationspreis gelaunched. Eine Einreichung in diesen Sonderpreis-Kategorien bedeuten also eine Chance auf zusätzlich bis zu 3000,- Euro on top. Das ist siche reine Überlegung wert! Näheres dazu im Beitrag zum Call13

Im Antragstool ist die Registrierung mit einer gültigen Mail Adresse einfach möglich. Sobald ein User (Account) angelegt ist, kann es auch schon losgehen. Solange der Button „einreichen“ nicht gedrückt wurde, besteht durchgehend die Möglichkeit den angelegten Antragsentwurf immer wieder zu bearbeiten. 

In einem der nächsten Einträge stellen wir euch eine Checkliste mit Tipps und Tricks zu den Inhalten deiner Einreichung und verraten, auf was bei der Jury besonders Wert gelegt wird. 

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