Weiße, schwarz umrahmte Box mit dem Titel "+++ Unbekannte Handelsstation identifiziert +++" und dem Text "Gibt es hier Spuren von Piraterie?". Darunter sind zwei Buttons, einer mit der Aufschrift "Erkunden", oder andere mit "Verwerfen", und das Icon eines Roboters.
Blick in die Zukunft
Ideen und Vorschläge für künftige Forschung und Entwicklung (29.10.2021)
Förderjahr 2020 / Project Call #15 / ProjektID: 5083 / Projekt: DETECT

Kürzlich wurde ein Prototyp für ein Browser-Addon entwickelt, der die Spiel-Website durch optionale Zusatzfunktionen erweitert. Welche Möglichkeiten eröffnen sich dadurch für künftige Forschung und Entwicklung des Fake-Shop Explorers?

Durch das Addon werden dynamisch alle von den NutzerInnen besuchten Websites dahingehend auswertet, ob sie die Möglichkeit zum Online-Shopping bieten. Diese Lösung hat den Vorteil, dass wir uns nicht mehr auf die in unserer Spiel-Website eingebundenen Inhalte beschränken müssen. Werden Webshops besucht, die noch nicht in der Datenbank des Fake-Shop Detectors liegen, so kann direkt mit dem Sammeln von Metainformationen begonnen werden. 

In Zukunft könnten NutzerInnen des Fake-Shop Explorers also zu ErstentdeckerInnen in der Spielwelt werden und so Abzeichen oder andere Anreize sammeln. Werden die Metadaten in die Pipeline zum Klassifizieren von Fake-Shops integriert, haben die SpielerInnen auch als KonsumentInnen einen zusätzlichen Vorteil. Für neu entdeckte Websites liegen noch keine Metadaten vor. Die Risiko-Einschätzung basiert daher rein auf den Strukturdaten der Website. Sammeln die NutzerInnen aber die Metadaten direkt beim Besuch, so können auch diese sofort ausgewertet und dadurch auch in die Risikoeinschätzung miteinbezogen werden. In zukünftigen Projekten kann erforscht werden, ob die Einschätzung damit noch präziser oder robuster wird.

Außerdem können die so entdeckten Shops direkt an die Meldestelle weitergeleitet werden. Dadurch steigt auch der öffentliche Wissensstand.

 

Tags:

E-Commerce Konsumentenschutz Machine Learning Gamification Künstliche Intelligenz

Elisabeth Stockinger

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Elisabeth Stockinger beschäftigt sich interdisziplinär mit Technologien wie künstlicher Intelligenz, Robotik, und virtual reality. Seit 2021 arbeitet sie am AIT Austrian Institute of Technology in der Unit für Data Science & Artificial Intelligence, davor arbeitete sie in der Softwareentwicklung im öffentlichen und privaten Sektor. Sie hält duale Mastertitel in Mechatronik von der Universität Trento in Italien sowie in Autonomen System von der Aalto Universität in Finnland mit einen Minor in Innovation & Entrepreneurship und einen Bachelortitel in Medientechnik und -Design.
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