Demo
06/2021 - Start der Entwicklungsphase
Entwicklung der Software, Erstellung der Konfigurationsdatei und erstes Demo-Video (01.06.2021)
Förderjahr 2020 / Project Call #15 / ProjektID: 5118 / Projekt: Open³ Toolbox

Entwicklung der Software, Erstellung der Konfigurationsdatei und erstes Demo-Video

Die Entwicklung der Software schreitet voran und wir können bereits eine erste Demo herzeigen.

Das aufgezeichnete Demo-Video ist unter folgendem Link erreichbar: https://services.fotec.at/download/Open3Toolbox_Demo.mp4

Das "Herzstück", dass alle Teilnehmer miteinander verbindet, ist die Konfiguration und wird aus diesem Grunde im folgenden genauer erklärt.

Konfiguration

Die Einstellungen des Systems werden mithilfe einer Konfigurationsdatei eingelesen. In weiterer Folge sollen diese Einstellungen mithilfe des grafischen User Interfaces parametriert werden können, welches die Konfigurationsdatei erstellt. In folgender Abbildung ist eine vereinfachte Darstellung eines Systems ohne genau parametrierte Elemente dargestellt. Ein Server kann hierbei mit einem oder mehreren Gateways und ein Gateway mit einem oder mehreren Sensoren verbunden sein. Ein Sensor kann über einem oder mehreren Interfaces mit einem oder mehreren Chips kommunizieren, welche Aktoren ansteuern oder Daten von Messungen erhalten.

vereinfachte Darstellung einer Konfiguration

 

Chip-Templates

Die meisten Chips oder Sensoren benötigen unterschiedliche Einstellungen, wie zum Beispiel, wie viele Ein- und Ausgänge der Chip besitzt. Des Weiteren benötigen Chips unterschiedliche Befehle, um mit ihnen kommunizieren zu können. Um diese Einstellungen Chip-spezifisch zu gewährleisten, wird für jeden Chip ein Chip-Template erstellt. Ein Chip-Template enthält folgende Informationen:

  • Name z.B. ADS1115
  • Interface-Type z.B. I2C
  • Wie mit dem Chip kommuniziert werden kann
  • Konvertieren des gelesenen Wertes zu, zum Beispiel, einem Temperaturwert und umgekehrt
  • Für das graphische User Interface benötigte Einstellungen
  • Verarbeiten der Benutzereingaben

Die Chip-Templates werden in einem Ordner abgelegt und sollen bei der Konfiguration geladen werden. Ziel ist, dass hiermit auch neue Chips oder Sensoren verwendet werden können, ohne die Software des Sensors umschreiben zu müssen. Für die Verwendung von Chips oder Sensoren welche bei der Erstellung des Systems noch nicht eingesetzt wurden, muss somit nur ein Chip-Template erstellt werden, anstatt die Software des Sensors umschreiben zu müssen.  

 

Inbetriebnahme

  • Benutzer erstellt Konfigurationsdatei
  • Mithilfe der Konfigurationsdatei und der Chip-Templates werden die Einstellungen auf der Datenbank gespeichert
  • Sobald ein Gateway eingeschaltet wird, sendet dieser seine ID zum Server, um von diesem seinen Teil der Konfigurationsdatei zu erhalten
  • Sobald ein Sensor eingeschaltet wird, sendet dieser seine ID zum, mit ihm verbundenem, Gateway, um von diesem seinen Teil der Konfigurationsdatei zu erhalten

In folgender Abbildung ist dieser Ablauf auf der linken Seite dargestellt. Auf der rechten Seite sind die Teile der Konfigurationsdatei, für die jeweiligen Komponenten, dargestellt.

Inbetriebnahme

 

Betrieb des Systems

Sobald ein Sensor seine Konfigurationen erhalten hat, fängt dieser an Daten zu sammeln. Hierbei werden je nach eingestelltem Intervall Daten gemessen. Der Sensor sammelt diese Daten und sendet sie je nach eingestelltem Intervall zu seinem Gateway. Dieser sammelt die Daten aller seiner Sensoren und sendet die gesammelten Daten je nach eingestelltem Intervall zum Server. Anschließend speichert der Server die erhaltenen Daten in der Datenbank. Dieser Ablauf ist in folgender Abbildung dargestellt.

Betrieb des Systems

 

Next Steps

  • SW-Entwicklung für die visuelle Erstellung und Bearbeitung der Konfiguration
  • SW-Entwicklung für die Darstellung der Daten auf mobilen Endgeräten

 

 

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