Virtuelle Währungen in der Insolvenz
Eine privat- und insolvenzrechtliche Analyse
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Univ.-Ass. Mag. iur. Tobias Weidinger

Virtuelle Währungen in der Insolvenz

Förderjahr 2021 / Stipendien Call #16 / Stipendien ID: 5693

Bereits seit den starken Kurszuwächsen des Jahres 2017 sind virtuelle Währungen – allen voran der Bitcoin – im Fokus der Aufmerksamkeit. Virtuelle Währungen werfen zahlreiche rechtliche Fragen auf, die es zu beantworten gilt: Das vorliegende Dissertationsprojekt wird sich hierbei mit der privat- sowie insolvenzrechtlichen Einordnung von virtuellen Währungen in der österreichischen Rechtsordnung beschäftigen. Im Lichte der Covid-19-Pandemie kam es – ua durch hohe Wirtschaftssubventionen des österreichischen Gesetzgebers – zu einem starken Rückgang an eröffneten Insolvenzverfahren. Gleichzeitig stiegen die Investitionsvolumina in virtuelle Währungen in Österreich – aber auch weltweit – stark an. In den kommenden Jahren ist mit einer erhöhten Anzahl von Insolvenzverfahren zu rechnen. Virtuellen Währungen wird im Rahmen jener Verfahren eine wichtige Rolle zukommen, um die anstehenden Gläubiger zumindest quotenweise befriedigen und den Schuldner entschulden zu können.

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